Smart Circular Wuppertal
Digitale Infrastruktur, die Beiträge zur Kreislaufwirtschaft in Echtzeit sichtbar macht
Im Projekt Smart Circular Wuppertal soll eine digitale Infrastruktur entwickelt werden, die es ermöglicht, Beiträge zur Kreislaufwirtschaft (z.B. Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Reparatur und Recycling) in Wuppertal in Echtzeit zu dokumentieren und zu verfolgen. Diese Infrastruktur wird über statische Übersichten von Null-Abfall-Initiativen hinausgehen, indem sie die tatsächliche Nutzung und die Umweltauswirkungen von Kreislaufwirtschaftspraktiken erfasst.
Gefördert durch
Projektziel
Was soll das Projekt erreichen?
Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es, den Wandel zu einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft in Wuppertal zu fördern und greifbar zu machen. Dabei sollen nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Mehrwerte geschaffen werden:
- Ressourcenschonung und CO₂-Reduktion durch Wiederverwendung, Reparatur und Abfallvermeidung
- Stärkung der regionalen Wirtschaft durch lokale Produktion, Verarbeitung und Verwertung
- Entwicklung neuer, digital gestützter Kooperations- und Geschäftsmodelle
- Sensibilisierung und Aktivierung der Bevölkerung durch leicht zugängliche, praktische Anwendungsbeispiele
Langfristig soll Wuppertal als Vorbild und Blaupause für andere Städte dienen, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen, zirkulären Stadtgesellschaft gestalten wollen.
Das Vorhaben ist Teil der Smart City-Initiative und wird mit rund 2,2 Millionen Euro vom Land NRW im Rahmen des Programms “Circular Economy – CircularCities.NRW“ bis 2028 gefördert.
Projektinhalt
Was konkret umfasst das Projekt?
- Entwicklung und Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle, die über klassische Recyclinglösungen hinausgehen und auf lokale Wertschöpfungsketten abzielen.
- Zwei Pilotprojekte, die konkrete Anwendungen der Kreislaufwirtschaft im Alltag erproben:
- MehrwegTal
Im Pilotprojekt „MehrwegTal“ soll, insbesondere durch das Wuppertal Institut, ein nachhaltiges Verpflegungsangebot mit überwiegend regionalen Bio-Gerichten in Mehrwegbehältern für die Außer-Haus-Verpflegung in öffentlichen und privaten Einrichtungen in Wuppertal erarbeitet werden, inklusive einer transparenten Analyse und Umsetzung der dahinterliegenden Wertschöpfungsnetzwerke. - WiederGut
Im Pilotprojekt „WiederGut“ soll, insbesondere durch den Partner „Aufbruch am Arrenberg“, der lokale Reparatur- und Wiederverwendungssektor gezielt gefördert und vernetzt werden. Dabei sollen Reparaturdaten erfasst, gebündelt, bewertet und visualisiert werden.
Das Projekt ist außerdem eng mit dem bestehenden Smart City-Projekt Smart Waste Tal verknüpft und nutzt digitale Technologien, um Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz miteinander zu verbinden.
Projektpartner
